Hallo ,

 

heute hat unser Bundesvorsitzender Felix Banaszak auf unserem Parteitag in Hannover eine Rede gehalten, die vielen von uns unter die Haut ging. Nicht, weil wir das Thema Klimaschutz nicht kennen – sondern weil er so ehrlich ausgesprochen hat, wie schwer es manchmal ist, beim Klimaschutz Gehör zu finden. Dabei ist klar: Klimapolitik ist Politik für alle, damit auch unsere Kinder, damit jede Generation eine Zukunft hat.  

Felix hat erzählt, wie er früher selbst gespürt hat, was Freiheit bedeuten kann – als er mit 18, nach Jahren in einer Familie ohne Auto, endlich seinen Führerschein hatte und sich von dem Ersparten seiner Großeltern einen kleinen roten Flitzer kaufen konnte. „Taxi Banaszak“, hat er ihn genannt. Für ihn war das kein Statussymbol. Es war ein Schlüssel zu mehr Freiheit, zu mehr Selbstbestimmung. 

Diese Geschichte zeigt: Menschen haben Gründe für das, was ihnen im Alltag Halt gibt. Und Klimapolitik darf das nicht ignorieren. 

Wir GRÜNE reden viel über das Klima – aber viele Menschen fühlten sich dabei nicht mehr genug angesprochen. Nicht, weil ihnen die Zukunft egal wäre, sondern weil der Weg dorthin oft so klingt, als sei er nur etwas für diejenigen, die mehr Geld, mehr Zeit und mehr Nerven haben.  

Felix hat heute klar gemacht: 
Es geht nicht darum, dass sich Menschen, die auf ein Auto angewiesen sind, schämen. Menschen, die nach einer Schicht völlig erschöpft sind. 
Menschen, die in zu kleinen Wohnungen leben, deren Bus nur alle 90 Minuten fährt und die nicht die Kraft haben, sich durch Förderdschungel zu schlagen. Die ihre Familie im Ausland mit dem Flugzeug besuchen. Die Scham sitzt oft an der falschen Stelle. 

Die Klimakrise ist eine Frage der Gerechtigkeit. Wer wenig hat, spürt die Krisen zuerst. Darum kämpfen wir GRÜNE dafür, dass Klimaschutz nicht so oft teurer Alltag für Menschen mit wenig Einkommen bedeutet – sondern echte Entlastung: 

Klimagerechtigkeit: Das Klimageld muss endlich bei denen ankommen, die es wirklich brauchen. Die Rechnung hingegen geht an diejenigen, die unsere Erde massiv belasten: an die fossile Lobby, an Privatjets und Luxusjachten, an die Unternehmen, die weiterhin übermäßige Gewinne mit Gas und Öl erzielen. Wer Verantwortung für die Klimakrise trägt, muss sie auch übernehmen. 

Klimapolitik darf niemandem ein schlechtes Gewissen machen, sondern muss die vielen Lebensrealitäten in unserem Land anerkennen. 

Wir wollen die politische Heimat für alle sein, die gerade das Gefühl haben, dass niemand für sie kämpft – für die Stahlarbeiterin genauso wie für den Anlagenbauer, die Auszubildende, den Busfahrer, die Krankenschwester oder die Familie auf dem Land. Wir wollen der Ort der Hoffnung sein, an dem Zukunft stattfinden kann. Der Ort, an dem Klimaschutz Gemeinschaftsprojekt ist.  

Und dafür brauchen wir Dich. 

Teile unsere Lösungen mit Menschen in Deinem Umfeld:

Konkrete Schritte für sozialgerechten Klimaschutz

Klimaschutz darf kein Moralprojekt sein. 
Er muss ein Gemeinschaftsprojekt werden, bei dem alle gewinnen können.

Genau dafür stehen wir. 
Klima? We care! 

Herzliche Grüße

Amelie

Team Campaigning
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

PS:
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